Lauflabor
damit Sie in Bewegung bleiben

Bewegungsanalyse

Ablauf der Bewegungsanalyse

  • 1. Die Fußanalyse
    Erfahrungsgemäß können schon der bloße Anblick und die Palpation des Fußes wichtige Informationen liefern. Zur Bewegungsanalyse gehört außerdem die individuelle, biomechanische bzw. Pathomechanische Funktionsanalyse des Bewegungsapparates nach Prof. Seyfried. Es sollen die Funktionalität und die Leistungsfähigkeit des Bewegungsapparates bestimmt werden. Die Analyse umfasst eine exakte Anamnese, die manuelle orthopädische Funktionsanalyse mit Beweglichkeitsprüfung sowie Vermessung der Gelenk-Beweglichkeit sowie die Bestimmung der muskulären Dysbalancen. Die Funktionsanalyse nach Seyfried wird bei Rheuma- aber auch bei Schmerzpatienten, sowohl in der Prävention als auch in der Rehabilitation eingesetzt.
  • 2. Die Markierung
    Ohne anatomisch exakte Markierungen der Körper- und Gelenkachsen ist keine aussagekräftige Analyse möglich. Erst durch die angebrachten Markierungen können die Gelenkbewegungen mit der Analyse-Software MAS exakt vollzogen werden.
  • 3. Die Videoaufnahmen
    Die Videoaufnahmen erfolgen überwiegend Barfuß über drei fest installierte, synchron geschaltete digitale Kameras, so dass die relevanten Gang- bzw. Laufphasen exakt mit Hilfe der Analyse-Software ermittelt werden können. Aufgenommen wir der Gang bzw. Lauf in der jeweils gewohnten Geschwindigkeit, um Referenzen ziehen zu können.
  • 4. Die Analyse - Movecontrol I
    Das Augenmerk wird auf die Beweglichkeit des Sprunggelenkes und der Fußabrollbewegung gelegt. Da das Sprunggelenk jedoch auch von der Beinachsen- und Beckendynamik beeinflusst wird, sollte sich eine Analyse keinesfalls nur auf die Betrachtung des Sprunggelenkes beschränken.
  • 5. Das Bewegungsmuster des Kniegelenkes – Movecontrol II
    Bei Knie-, Achillessehnen- und/oder Schienbeinkantenbeschwerden ist das Kniebewegungsmuster und die dynamische Stellung der Beinachse aussagekräftig. Oftmals verändert sich bei Beschwerden unter Belastung, also in der Dynamik, die Beinachsenstellung.
  • 6. Analyse des Beckens – Movecontrol III
    Sinnvoll ist eine Betrachtung des Beckens hinsichtlich des "Trendelenburgzeichen", um (potentiellen) Lendenwirbelsäulenbeschwerden auf den Grund gehen zu können. Dabei wird die Tendenz des Beckens zur Verkippung untersucht. Auch für den Läufer mit Wettkampfambitionen ist diese Analyse sinnvoll, da das Beckenkippen eine starke Leistungsminderung bewirken kann.
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